Nickelallergie:

Die Nickelallergie ist die am häufigsten vorkommende Kontaktallergie. Der Hautkontakt mit nickelhaltigen Materialien kann zu allergischen Reaktionen führen. Fast zehn Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Zu den Risikogruppen zählen insbesondere Mädchen und junge Frauen mit einer Veranlagung zu Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut. Nickel kommt mit Ausnahme reiner Edelmetalle in fast jedem metallischen Gegenstand vor: Modeschmuck, Handys, Brillengestelle, Reißverschlüsse, Jeansknöpfe, Essbesteck, Töpfe, Konservendosen, sogar auch in vielen Kosmetika und Pflegeprodukten.

Nickelverbindungen können wasserlöslich sein. Das begründet, warum Nickelallergien besonders häufig im Sommer auftreten. Schweiß kann auf Grund seiner physikalischen Eigenschaften Nickel aus z.B. Metallknöpfen, Uhren oder auch Gürtelschnallen herauslösen. Piercings und das Stechen von Ohrlöchern stellen für die Haut eine Verletzung dar und begünstigen allergische Reaktionen. Bei einer Unverträglichkeit von Nickel kommt es an den betroffenen Hautstellen, z.B. Ohr, Dekolleté, Bauchnabel oder Handgelenke zu Juckreiz, Rötung und wässrigen Bläschen.

Mit einem Test zur Früherkennung lässt sich eine Nickelunverträglichkeit bequem herausfinden und eine möglich auftretende allergische Reaktion vermeiden.

 
Tipps:

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit dem Allergen. Wer nicht sicher ist, ob sich in einem Schmuckstück Nickel verbirgt, kann dies mit einem Nickeltest aus der Apotheke überprüfen. Es wird dazu ein Wattestäbchen mit Testflüssigkeit befeuchtet und anschließend über den verdächtigen Gegenstand gestrichen. Ob dieser Nickel freisetzt, erfährt man schon nach wenigen Sekunden.
  • Ergreifen Sie individuelle Schutzmaßnahmen wie z.B. Schutzhandschuhe


Verringern Sie die Belastung Ihrer Haut. Sollten allergische Symptome (Juckreiz, Rötung, Schwellung, etc.) auftreten, können Sie diese mit einer niedrig dosierten Hydrocortison Creme von EBENOL® behandeln.

Hier sehen Sie, welches EBENOL das Richtige für Ihre gereizte Haut ist.

Wichtig: Sollte bei akuten Hautproblemen und nach gebrauchsgerechter Anwendung keine Linderung eingetreten sein, ist ein Facharzt zu konsultieren.


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